Nach inzwischen fast 1000 ausgelieferten Systemen von hauptsächlich telezentrischen Auflichtscannern wird jetzt die Entwicklung der nächsten Generation dieser und anderer Scanner abgeschlossen.

Neben der Verwendung neuer Zeilen, wurde in diesem Zuge auch die interne Architektur auf ein neues Baukastensystem umgestellt, welches flexible Anpassungen auch neuer hinzugekommener Komponenten oder notwendiger Anpassungen an die Aufgabe erleichtert.

Hier ein paar Beispiele:

Etwas für und mit Durchblick:

Man nehme eine Keramik-Wabe von 150x150x150mm und 100CSI (100 Kammern pro quadrat-Zoll).

Eine Inspektion auf Freigängigkeit aller Waben und gleichzeitiges Vorhandensein aller Stege ist eine nette Aufgabe für eine normale Bildverarbeitung.

wabe_15_400p oder wabe_12_400p

Mit einer Kombination aus telezentrischer Betrachtung bei gleichzeitiger planparalleler Beleuchtung sieht auch ein unbearbeitetes Graustufenbild der Wabe dann so aus:

wabe-5

Mehr beim telezentrischen Messystem oder den Besonderheiten von Zeilenscannern


Eine andere der neuen Komponenten:

Scankopf mit eingespiegelter Beleuchtung

Ein neuer Scankopf mit einer schnelleren und höher auflösenden Farbzeile, sowie einer eingespiegelten Beleuchtung bietet neu Möglichkeiten für diverse Inspektionsaufgaben zur Konturerfassung.


Der besondere Vorteil des zum Patent angemeldeten Verfahrens liegt in der fast vollständigen Unabhängigkeit von Farbe und Oberfläche der Objekte, bei gleichzeitig wesentlich vereinfachter Systemeinrichtung in Bezug auf die optischen Parameter und Einstellungen.


Passend zu unseren weiteren Systemen lassen sich diese Köpfe natürlich wieder praktikabel anreihen, wobei die Betrachtungsebenen nicht nur linear hintereinander liegen müssen.

 

Als Scanner realisiert für z.B.

  • Typ- und Positionsbestimmung von durchlaufenden Dachziegeln
  • Form- und Lageerkennung von durchlaufenden Blechen (bei 2,5m/s)
  • farbunabhängiges Erkennen, Zählen und Verfolgen hunderter von Fäden in einer Fadenschar

siehe auch: Fadenüberwachung

 


 

Unter Weglassen der Telezentrie wurde auf Basis der neuen HW-Platform eine Stereobetrachtung für Zeilenkameras implementiert, die in Teilbereichen neue Möglichkeiten bietet.


In Kombination mit der Stereo-Flächenkamera und dem ebenfalls selbst entwickelten ersten industrietauglichen LED-Beamer läßt sich dieses System zum extrem flexiblen 2D/3D-Lichttaster aufrüsten, der "nebenbei" auch Farbabhängigkeiten berücksichtigen, eine Vielzahl unterschiedlicher Sensoren in einem bestimmten Bereich gleichzeitig ersetzen und wie eine Sensor oder eine Gruppe Sensoren über Feldbus (auch SERCOS III) oder Ethernet angesprochen werden kann.

sk2-perspektive_600p

Hier mehr  -  opdi-SK und  opdi-DLP