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PC & Industrie 4-2019

Fadenzählen leicht gemacht - Qualitätskontrolle bei Carbon

| Hochleistungsbauteile aus Carbon sind in unserer heutigen Welt üblich geworden. Ob als Fahrradrahmen, als Autochasis oder als Roboterarm, Hauptsache leicht, stabil und bruchfest. Diese Eigenschaften kann ein Carbongelege aber nur erfüllen, wenn die Basis CFK Bändchen fehlerfrei sind, keine abstehenden Flusen oder gebrochene Filamente aufweisen, konstant breit und gleichmäßig strukturiert sind. Um höchste Qualität sicherzustellen, muss die Produktion zuverlässig überwacht werden – und dabei stellen sich Herausforderungen, die über die Textilinspektion weit hinausgehen.

Carbon ist stark abrasiv und damit Gift für Glasflächen, sie werden blind. Es ist leitend und dringt in die kleinsten Ritzen – es verträgt sich somit nicht mit Elektronik. Und es wird als Fadenschar hergestellt, bis zu 1000 Fäden laufen parallel, berühren sich, flippen oder schwingen. Zu allem Überfluss sind sie auch noch spiegelnd oder matt schwarz – je nach Beleuchtungs- und Betrachtungwinkel.

Carbonfilamente: schwarz, glänzend, und bis zu 1000 Fäden parallel – die Herausforderung für zuverlässige Qualitätssicherung.
Carbonfilamente: schwarz, glänzend, und bis zu 1000 Fäden parallel – die Herausforderung für zuverlässige Qualitätssicherung. Foto: opdi-tex GmbH

Spezielle Sensorlösungen

Passende Sensoren sind hierfür nicht leicht zu entwickeln – aber es gibt sie. Basierend auf einer weltweit einmaligen Retroreflextechnik, haben wir Sensoren entwickelt, welche bei Breiten bis zu mehreren Metern Filamentbändchen erfassen können. Dabei wird deren Breite bestimmt, abstehende Flusen gesucht, gefunden und dokumentiert und bei kurzzeitigen Berührungen schlägt das System auf Wunsch Alarm.

Hochaufgelöste Zeilenscanner von opdi-tex haben alles im Blick! Im Scan sind sämtliche Glanzeffekte verschwunden, dafür werden sogar kleine, abstehende Fasern
Hochaufgelöste Zeilenscanner von opdi-tex haben alles im Blick! Im Scan sind sämtliche Glanzeffekte verschwunden, dafür werden sogar kleine, abstehende Fasern <100 µm erkennbar. Foto: opdi-tex GmbH

Die Sensoren sind einfachst zu handhaben und mit einer Auswerteelektronik versehen, so dass nach außen eine IP65 Dichte Netzwerkverbindung genügt, um diese in eine Steuerung integrieren zu können. Auf der passenden Basis können darüber hinaus Sensoren für die Gelegebewertung geliefert werden, die eine Analyse mehrlagiger Gewebe zulassen.

Weltweit sind über 2000 von opdi-tex individuell entwickelte VisionSysteme erfolgreich im Einsatz, von der Automobilbranche, Print, Food, über Textil bis hin zur Verpackung.

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