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Ausbildung – by opdi-tex – Reportage

opdi-tex setzt auf eigenen Fachkräfte-Nachwuchs

Wir gratulieren zur Gesellenprüfung!

Benedikt Rösler (21 J./ Foto) ist frisch gebackener Elektroniker, genauer gesagt laut IHK: Elektroniker für Geräte und Systeme, kurz EGS. Ende Juli bekam er in der Beruflichen Schule Landsberg seinen Einser-Gesellenbrief überreicht.

Gratulation!

Mit 92 Prozent hat Benedikt Rösler aus Landsberg seine Ausbildung trotz Lehrzeitverkürzung mit „sehr gut“ abgeschlossen. Bestimmt auch ein Verdienst seines Ausbildungsbetriebes und einem hervorragenden Ausbilder bei der opdi-tex GmbH in Eresing, einem mittelständischen Unternehmen mit netten Kollegen, angenehmen Betriebsklima und einem Chef, der offen ist für gute neue Ideen, so Rösler.

opdi-tex gratuliert Benedikt Rösler zum Gesellenbrief als Elektroniker für Geräte & Systeme
Platine unterm Mikroskop
Platine unter dem Mikroskop

Als es vor 3 Jahren darum ging, welche berufliche Richtung er einschlagen würde, wusste er genau, was er nicht wollte: nichts soziales, nichts mit Verkaufen, das haben mehrere Schulpraktikas gezeigt. Wohl aber um sein Faible für Technisches, was sich an seinen Hobbies wie Modellbau oder einen PC selber zusammenbauen unschwer erkennen lässt. Noch dazu für jemanden, der findet, „dass eine Platine schon verdammt gut aussieht.“

Nach dieser groben Ausrichtung waren es hilfreiche Gespräche mit Leuten, die als  Mechatroniker im Automobilbereich oder in der Industrie arbeiten, dass er eher in die elektronische Richtung tendiert. Nach vier Tagen Probearbeiten vorab in den Osterferien bei opdi-tex in Eresing fiel seinen Entschluss: Er will Elektroniker für Geräte und Systeme werden, und zwar bei der opdi-tex!

Eine Platine wird per vakuumgreifer mit vielen kleinesten Bauteilen bestückt.
Spannend und sehr abwechslungsreich, die Ausbildung zum Systemelektroniker bei opdi-tex.

In dieser Manufaktur für optoelektronische Sensoren im Landkreis Landsberg, in der Entwicklung, Prototyping, Fertigung und Wartung größtenteils unter einem Dach stattfindet ist der gesamte Produktzylus greifbar. Eingebunden in ein junges Machine-Vision-Entwicklerteam, das Einblick in alle Fertigungsschritte ermöglicht und trotzdem Raum für Eigeninitiative lässt.

Denn an immer neuen hochtechnologischen Bildverarbeitungs-Systemlösungen mitentwickeln zu können, gestaltet das Arbeiten „viel spannender und sehr abwechslungsreich“, so Rösler. Deshalb bleibt er seiner Firma auch erst mal erhalten, obwohl sein nächstes Ziel schon feststeht: die Technikerschule ab September 2020, die ein halbes Jahr Berufserfahrung voraussetzt.

Eigener Fachkräfte-Nachwuchs für zukunftsträchtige Machine-Vision-Branche

Dass dem Firmengründer und Chef, Karl-Ludwig Schinner, ein qualifizierter Fachkräftenachwuchs und Weiterbildung wichtig sind, zeigt die Bilanz seit Firmengründung im Jahr 2000. Vier Ingenieure und ein Techniker wurden seitdem ausgebildet und es gibt aktuell noch einen Azubi, der aktuell ins dritte Lehrjahr kommt. „Außerdem pflegen wir einen regen Austausch mit den Technischen Fakultäten im Freistaat“, so Schinner, was opdi-tex zu einem beliebten Arbeitsort für Werksstudent, Bachelor oder Forschungsmaster macht.

Überprüfung der fertig gelöteten Platinen.Dazu kommt, dass die industrielle Bildverarbeitung eine der tragenden Säulen von Industrie 4.0 ist. Erst wenn Maschinen sehen und verstehen, sie korrekt und selbsttätig interagieren, können Produktionsprozesse intelligent automatisiert und dadurch auch Effizienz und Qualität nachhaltig gesteigert werden. Und das ist genau die Mission von opdi-tex: „Wir bringen Maschinen das Sehen bei“ heißt es im Firmenslogan.

„Wenn dann hier!“ empfiehlt Benedikt Rösler: „eine absolut interessante Ausbildungsstelle für Elektroniker“, vor allem in einer so strategisch relevanten Zukunftsbranche wie in der Machine-Vision-Technologie. Ein Ausbildungsplatz dieser besonderen Art ist durch ihn gerade frei geworden. „Unbedingt reinschnuppern“ rät er, die Sommerferien sind ideal dafür.

„Wenn dann hier ... und unbedingt reinschnuppern!“
Benedikt Rösler
Benedikt Rösler
Elektroniker für Geräte und Systeme